Donnerstag, 3. November 2016

WISSEN Geschichte, neues Magazin

e-media

Neues Magazin „WISSEN Geschichte“

Berühmte Sehenswürdigkeiten und markante Orte haben ihre eigene Vergangenheit. Welche das ist, erzählt das neue Magazin „WISSEN Geschichte“, das am 30. November zum ersten Mal erscheint.  Chefredakteur ist Wolfgang Koser, der sich in der Startausgabe u.a. mit Schlössern, die Geschichte schrieben, beschäftigt. Großformatige Bilder illustrieren die eindrucksvollen Zeitreisen, die mit vielen verblüffenden Informationen gespickt sind. "Wir beleuchten in dem neuen Magazin Orte mit historischem Hintergrund aus einer anderen Perspektive", erklärt Wolfgang Koser. Angesprochen werden Geschichtsinteressierte und Reisende, die diese Plätze besuchen.

Burgen und Paläste
In Ausgabe eins geht es um Burgen und Paläste, die Zeugnis von der Pracht vergangener Monarchien geben. Vom Londoner Tower bis zum ceylonesischen Sigiriya. Weitere Themen sind Petra, Felsenstadt der Nabatäer, Gizehs verlorener Pharao und die Bars und Stierkampfarenen Spaniens, von denen sich einst der große Schriftsteller Ernest Hemingway inspirieren ließ.

Reiseführer durch die Vergangenheit
Das Magazin ist ein Lizenzprodukt der britischen "Explore History" vom Verlag Future Publishing aus Bournemouth. "Dort werden Städte, Landschaften, Burgen, Schlösser und historische Persönlichkeiten vorgestellt und ausführlich erklärt, was dort passiert ist. „WISSEN Geschichte“ versteht sich als Reiseführer durch die Vergangenheit", so der Chefredakteur.

"WISSEN Geschichte"
Mit dem Zweimonatstitel "WISSEN Geschichte" bringt eMedia, ein Tochterunternehmen von Heise Medien, den vierten regelmäßig erscheinenden Titel heraus. Wie alle anderen Titel wird auch "WISSEN Geschichte" auf hochwertigem Papier gedruckt, um den Lesern eine optimale Optik und Haptik zu bieten.  Das Magazin umfasst rund 100 Seiten und erscheint am 30. November mit einer Startauflage von 40.000 Heften für Euro 5,90 pro Heft. Die zweite Ausgabe ist dann am 1. März 2017 erhältlich.

Die eMedia GmbH ist ein auf Lizenzprodukte spezialisiertes Unternehmen und gehört zu Heise Medien, Hannover. Bei eMedia erscheinen derzeit das Wissensmagazin WISSEN, SPACE - das Weltraum-Magazin und das Computerspiele-Magazin RetroGamer in Lizenz des britischen Verlags Future Publishing, Bournemouth. Die Geschäftsführer sind Dr. Alfons Schräder und Jörg Mühle.

Quelle: obs/Heise Medien/WISSEN Geschichte

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Übersetzerpreis 2016 für Dr. Michael Stein

manesse

Übersetzerpreis 2016 für Dr. Michael Stein

Am Montag, 7. November 2016 erhält Dr. Michael Stein den Japan Foundation Übersetzerpreis für die Neuübersetzung des «Kopfkissenbuchs» von Sei Shōnagon aus dem Manesse Verlag.

Seit 1999 verleiht das Japanische Kulturinstitut (The Japan Foundation) einen Übersetzerpreis in Höhe von 5000 Euro für das beste in den letzten drei Jahren aus der japanischen in die deutsche Sprache übersetzte und im deutschsprachigen Raum als Buch erschienene literarische Werk.

Dr. Michael Stein, geb. 1948, studierte Japanologie mit Schwerpunkt klassische Literatur in Frankfurt a. Main sowie europäische Theaterwissenschaft in Frankfurt a. Main und Genua. Er promovierte über die Heian-Zeit (794–1185), jene Epoche also, in der das «Kopfkissenbuch» entstand.
Seit 1980 ist er Universitätsdozent an der Musikfakultät der Nationalen Hochschule der Künste in Tokyo. Mit seiner Monographie «Japans Kurtisanen» von 1997 verfasste er eine umfangreiche Kultur- und Sittengeschichte fernöstlicher Erotik und Unterhaltungskunst.
Im Manesse Verlag erschien 2008 seine hochgelobte Übersetzung von Japans erster moderner Klassikerin Higuchi Ichiyo «Mond überm Dachfirst».
Seine Neuübersetzung von Sei Shōnagons «Kopfkissenbuch» beruht auf jahrzehntelanger Beschäftigung mit diesem Hauptwerk der japanischen Literatur und dessen historischem Hintergrund.

Sei Shonagon (ca. 966-nach 1010) stammte aus einer literarisch und wissenschaftlich hochbegabten Familie. Ihr Vater war ein bekannter Dichter und trat mit sechsundzwanzig Jahren in den Dienst der Kaiserin Sadako und verbrachte ein Jahrzehnt bis zu deren Tod im Hofdienst.

Im Oktober 2015 erschien bei Manesse die Neuausgabe einer erstmals vollständigen Fassung von Sei Shonagons «Kopfkissenbuch», einem der frühesten und immer noch bedeutendsten literarischen Werke der japanischen Literatur.

Der Verlag möchte mit seiner Neuübersetzung die Leserinnen und Leser zu dieser poetischen Zeitreise an den japanischen Kaiserhof des Jahres 1000 einladen:

„Ein Bündel edlen Papiers diente Sei Shonagon damals als Notizbuch. Ihm vertraute sie an, was ihr durch den Kopf ging, darunter Vertrauliches und Delikates aus den Privatgemächern des Kaiserpalasts. Ihre «Telegramme» aus einer sagenhaften Hochkultur gewähren tiefe Einblicke in das Japan der Heian-Zeit wie auch ins Seelenleben der Verfasserin selbst. Ihr radikal subjektives Bekenntnisbuch, erstmals vollständig ins Deutsche übersetzt und dabei von aller falschen Süßlichkeit befreit, bezaubert durch seinen klaren, ungekünstelten Ton. Freizügig stellt hier eine kluge, selbstbewusste Frau Weltbewegendes neben scheinbar Banales, spricht über Mode oder Galanterie und entlarvt mit spitzer Feder das Intrigenspiel bei Hofe. Mit ihren lebendigen, ungezwungenen Improvisationen voller Witz und Scharfsinn schuf sie die literarische Gattung zuihitsu, und zeichnete «dem Pinsel folgend» all das auf, was ihr im Augenblick bemerkenswert erschien. In Japan ahmten Dichter, Schriftsteller und Priester sie nach, ohne jedoch jemals wieder die Ursprünglichkeit und Feinheit ihres Vorbildes zu erreichen.“

Preisverleihung:
Montag, 7.November 2016  um 19 Uhr
Japanisches Kulturinstitut Köln (The Japan Foundation)
Universitätsstraße 98
50674 Köln

In Verbindung mit der Preisverleihung ist eine Lesung aus dem Buch vorgesehen wie auch eine Einführung von Dr. Elisabeth Scherer, Institut für Modernes Japan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Barbara Conrady-Takenaka als Sprecherin. In Kooperation mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft zu Köln e.V.

Sei Shōnagon
Kopfkissenbuch
Neuübersetzung! Erstmals vollständig auf Deutsch! Mit lesefreundlichem Kommentar
Aus dem Japanischen übersetzt, herausgegeben und benachwortet von Michael Stein
Bibliophile Prachtausgabe, foliengeprägter Leinenband mit zweifarbigem Schmucksatz,
384 Seiten
Euro 59,95 inkl. MwSt.     jetzt kaufen

Montag, 19. September 2016

Buchempfehlung: The golden Teapot und Le dernier verre

THE  GOLDEN  TEAPOT
LE  DERNER  VERRE

Kurzgeschichten zum Englisch und Französisch lernen

Wer in den Ferien oder im Urlaub seine Englisch und Französisch-Kenntnisse auffrischen möchte, dem seien die beiden Kurzgeschichtenbände „The Golden Teapot“ und „Le dernier verre“ von PONS empfohlen. Nicht nur für Schüler, auch Erwachsene werden über die Geschichten schmunzeln und die spannenden Kurzkrimis gern lesen. Das Sprachniveau liegt bei A2 im französischen Band und A2-B1 im englischen Band. Beide Bände passen im handlichen Format in jede Tasche und enthalten je 128 Seiten.

The Golden Teapot
Das englische Buch enthält eine Englandkarte, auf der die Orte der Handlungen markiert sind. Neben der „goldenen Teekanne“ erfährt der Leser, wieso sich die Queen aus dem Staub macht, wie Bilder im Museum einen Heiratsantrag beeinflussen, wie der verborgene Druide im Alltag lebt und wieso eine „Kröte im Loch“ etwas zu essen ist.
Die 20 Kurzgeschichten sind spannend und lustig erzählt und werden mit farbigen Bildern ergänzt. Die Bildunterschriften sind in Deutsch geschrieben und geben Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Spezialitäten oder Eigenheiten der Engländer.
Die beiden Autorinnen sind Engländerinnen und leben in London. Emma Bullimore studierte Germanistik in Oxford und arbeitete in Hamburg, Berlin und Wien als Journalistin für den Stern und Spiegel, u.a. Mary Evans ist Autorin und Journalistin in London und publizierte 2014 das Kinderbuch „Who let the Gods out?“ Sie präsentierte ihre Geschichten auf verschiedenen Festivals.

Le Dernier Verre
Das französische Buch enthält 14 Kurzkrimis, die zwischen sechs und neun Seiten lang sind. Daran schließt sich jeweils ein Schwarz-Weiß-Bild mit Beschreibung in deutscher Sprache. Die Kriminalgeschichten spielen in verschiedenen Regionen Frankreichs, die auf einer Karte am Buchanfang eingezeichnet sind. Eine Wortliste am Ende des Bandes ergänzt die Vokabelliste im Text. Hexenjagd, Das perfekte Verbrechen, Das Phantom von van Gogh, Eine letzte Chance sind einige der Titel von Katja Retieb, die nicht nur diesen Titel sondern auch einen Reiseführer mit besonderem Augenmerk auf die Literatur und Schriftsteller über Paris geschrieben hat. Sie ist ausserdem als Studienreiseleiterin in Frankreich unterwegs.




Der PONS Sprachenverlag gehört zur Klett Verlagsgruppe in Stuttgart. Seit 1978 werden hier Wörterbücher und Sprachlernmaterialien verlegt.
Nicht nur für Schüler, auch für Erwachsene werden Bücher und Sprachkurse für 32 verschiedene Sprachen von Arabisch bis Ungarisch angeboten.
Darüber hinaus helfen über 400 Sprachen-Apps und die kostenlosen Online-Wörterbücher für
14 Sprachen unterwegs auf Reisen, in der Freizeit, in der Schule und im Beruf.

Fazit:
Zwei amüsante, spannende und kurzweilige Bücher, die nebenbei die englischen und französischen Sprachkenntnisse aufbessern oder erweitern. Man kann sie immer wieder einmal in die Hand nehmen oder als „Minireiseführer“ im Reisegepäck mitnehmen. Gut zu lesen und sehr zu empfehlen.


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The golden Teapot
20 landestypische Kurzgeschichten zum Englischlernen
Sie lieben England und alles, was dazugehört? Dann tauchen Sie ins Land ein und frischen Sie ganz nebenbei Ihre Englischkenntnisse auf!
Mit 20 abwechslungsreichen Kurzgeschichten rund um die Insel erweitern Sie spielend Ihre Lesekompetenz. Wortangaben auf jeder Seite helfen Ihnen dabei.
Zahlreiche bebilderte Spezial-Seiten zu Schauplätzen, Personen oder Handlungen machen Wortschatzlernen zum reinsten Vergnügen.
Texte und Bilder werden verknüpft und erleichtern so schnelles Lesen und Memorieren.
Für Wiedereinsteiger (A2) und Fortgeschrittene (B1).

Emma Bullimore, Mary Evans
The golden Teapot
Broschur, Format: 12,5 x 19 cm
128 Seiten mit Farbbildern
nur Euro 7,99 inkl. MwSt.   Buch kaufen

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Le dernier verre
Mörderische Kurzkrimis zum Französischlernen. Mit Online-Wortschatztrainer.
Schwierige Wörter werden extra erklärt.
Extra-Rubriken mit Informationen zum Tatort bei jeder Geschichte.
Der Wortschatz aus jeder Geschichte kann online und mit der App trainiert werden.
Für Anfänger mit Vorkenntnissen und Wiedereinsteiger (A2).

Katja Retieb
Le dernier verre
Broschur, Format: 12,5 x 19 cm
128 Seiten mit schwarz-weiß Bildern
nur Euro 7,99 inkl. MwSt.    Buch kaufen



Samstag, 3. September 2016

Rezension: Reiseführer des Zufalls

Kommode

Rezension

Lena Grossmüller

Reiseführer des Zufalls 

Ein handliches Büchlein mit hellblauer Schrift auf weißem Cover. Innen abwechselnd blaue Seiten, die mit nur einer Frage beschrieben sind und weiße Seiten, die mit blauer Schrift und großen Lettern bedruckt sind und eine Idee oder Aufforderung zum Tun enthalten. So kommt der „andere Stadtführer“ daher.  

Eine Hommage an den Zufall - ein Affront gegen die Komfortzone

Schon der erste Essay beschäftigt sich mit dem Zufall als dem „Feindbild moderner Lebensführung“ in der alles geplant ist. Ist das nicht langweilig, wenn man alles schon vorher weiß? Wo bleibt die Überraschung?
In den Essays beschreibt die Autorin, Lena Grossmüller ihre Gedanken zum Thema Reisen. Erwartungen und Enttäuschungen während der Reisen; sie denkt über den Zufall, Experimente, Serendipität, den Alltag, das Banale nach.

Suche nach Unbekanntem in der eigenen Stadt

Die Autorin lenkt den Blick auf scheinbar (Un-)Bekanntes in der eigenen Stadt, das einem im ersten Moment gar nicht in den Sinn kommt, denn man wohnt ja in diesem Ort/dieser Stadt.
Spazieren Sie durch Ihren Ort mit neuen Ideen und betrachten Sie ihre Mitbewohner aus einem neuen Blickwinkel. Machen Sie ein Stadtexperiment wie dieses: Start am Markt, Suche nach dem schlafenden Händler oder den originellsten Verkaufsstand, den Markt verlassen und einer interessanten Person folgen. Warum ist diese Person interessant? Folgen Sie der Person so lange, bis sie sich umsieht und gehen Sie dann nach rechts. Auf diesem Weg sammeln Sie Farben und Düfte der Stadt. Welche Farben sehen Sie? Wonach riecht die Stadt? Der Rundgang endet im Supermarkt. Kaufen Sie eine Wasserflasche, die entweder „das schönste Etikett hat, die am günstigsten ist, oder die völlig aus der Reihe tanzt.“ So stillen Sie ihren „Jäger- und Sammler-Durst“.

Jeden Tag eine gute Tat

Andere Beispiele sind: Dinge verschenken, dem Nachfolger die Tür aufhalten, Komplimente machen, Jemanden überraschen, Fremde anlächeln (kommt leider viel zu selten vor!)

Das A bis Z der Vorbereitung enthält Stichworte wie Aufbruch, Flaneur, Impuls, Muße, Sehenswürdigkeiten, Umweg, Zufall und dazu kurze Beschreibungen wie beispielsweise X = Xenophobie: „Ist die Vorliebe für fremde, unbekannte Dinge und Menschen“ oder J wie Jetzt: „Genieße das Jetzt“, am besten mit diesem ungewöhnlichen und lesenswerten Reiseführer des Zufalls, der immer dabei sein könnte, wenn Sie irgendwo auf dieser schönen Erde unterwegs sind.

Am Ende des Büchleins steht die wahrscheinlich unmöglichste Aufforderung an den modernen Menschen: „Sendepause - lasse dein Smartphone heute zu Hause“.  Darüber lohnt es sich nachzudenken.

Autorin:
Lena Grossmüller, Schweiz
„Der Reiseführer des Zufalls ist als Masterprojekt innerhalb eines größeren Teams an der Züricher Hochschule der Künste ZHDK m Departement Design entstanden.“

Fazit:
Der Reiseführer des Zufalls ist ein Büchlein, das man überall hin mitnehmen kann. Ob die Anregungen in der eigenen Stadt oder in einem anderen Land ausprobiert werden, kann man selbst entscheiden. Es ist auch ein Buch, das zum Nachdenken anregt und es gibt Platz darin diese Gedanken hineinzuschreiben. Es ist ein zeitloses Buch, denn man muss nicht alles in einer Woche oder einem Monat oder überhaupt machen, die Gedanken und Anregungen der Autorin sind immer wieder durchführbar. Ein empfehlenswerter Führer für den modernen Reisenden. 

Buchempfehlung: Reiseführer des Zufalls

Kommode

LENA  GROSSMÜLLER

REISEFÜHRER  DES  ZUFALLS
DSCVR

Ein Reiseführer, der eigentlich keiner ist: Anstatt durch die Stadt zu führen, gibt der Reiseführer des Zufalls Anregungen, sich zu verlieren. Er wirft Fragen auf, motiviert zur Interaktion und regt zum Perspektivenwechsel an. Eine Hommage an das Ungewöhnliche, Überraschende und Unbekannte, ein Affront gegen die Komfortzone.

Mit über 50 Impulsen und Stadtexperimenten inspiriert der Reiseführer des Zufalls sowohl zu neuen Entdeckungen und interessanten Begegnungen, als auch zu Gelassenheit und Musse auf Reisen.
Und das Beste: Er ist in jeder Stadt der Welt anwendbar.

Lena Grossmüller
Reiseführer des Zufalls
Broschur, Format: 16,5 x 12,5
156 Seiten
5. Auflage 2016
Euro 23,- inkl. MwSt.  Buch kaufen


Donnerstag, 25. August 2016

Buchempfehlung: Lucky, ein Gecko auf Reisen

Kommode
NEU

MARTIN  AVI  ABRAHAM

LUCKY  -  EIN  GECKO  AUF  REISEN  
Kinderbuch auch für große Leser

Lucky – ein Gecko auf Reisen erzählt die Geschichte eines jungen Geckos, der sein Zuhause auf der tropischen Insel Bali verlässt und sich auf eine große Reise begibt. Neugier und Wissensdurst locken den kleinen Gecko zu neuen Ufern. Der Versuch, sich selbst und die Welt zu verstehen, treibt ihn an. Island wird dabei zu seinem Sehnsuchtsort. Auf dem Weg dahin durchlebt Lucky Abenteuer in Asien, Afrika und Europa. Er lernt fremde Kulturen, Tiere und Menschen kennen und erfährt immer mehr über sich selbst.
 All diese Erfahrungen steuern den kleinen Gecko letztlich nicht nur nach Island, sondern führen ihn zu der größten aller Fragen, der Frage nach dem Sinn des Lebens.

 Lucky lässt kleine und große Leser unmittelbar an seinen Erfahrungen, Gefühlen und Erkenntnissen teilhaben. Er nimmt sie mit auf seine abenteuerliche Antwortsuche um die Welt.

 Der erste Teil Lucky, der Gecko erschien 2013 als Bilderbuch im Kommode Verlag. Das Vorlesebuch Lucky - Ein Gecko auf Reisen versammelt alle fünf Abenteuer.

Autor:
Martin Avi Abraham, 1968 in Wien geboren, studierte Germanistik, vergleichende Literaturwissenschaften und Architektur. Nach einer Ausbildung zum Gruppendynamiker ergab sich eine erfolgreiche Karriere als Unternehmensberater. 2001 hat es ihn in die Ferne gezogen, über Granada und die Toskana hat ihn die Reise in die Schweiz geführt, wo er bis dato ansässig ist. Vom Reisen, oder besser gesagt vom Unterwegs sein und vom Suchen handelt auch sein literarisches Schaffen.

Illustrator:  
John Bendall-Brunello wuchs als jüngstes von neun Kindern außerhalb von Cambridge auf. Nach seinem Abschluss an der Kunsthochschule in Cambridge in den Bereichen Illustration und Design arbeitete er für verschiedene didaktische Verlage bis er 1985 sein erstes Kinderbuch veröffentlichte. Seither wurden in England und den USA über 60 Bilderbücher von ihm veröffentlicht. Einige davon entstanden in Zusammenarbeit mit den renommiertesten englischen Kinderbuchautoren.


Martin Avi Abraham
Lucky - Ein Gecko auf Reisen
Hardcover, Halbleinen, Format: 19,5 x 24,5 cm
160 Seiten
1.Auflage  Juli 2016
Euro 32,- inkl. MwSt.   Buch kaufen 
oder bei AFARA Bücher, Ihrer Internetbuchhandlung in Erlangen




Dienstag, 23. August 2016

Skandal in Berlin: Zensur an der Kunst

Macheete PR

Skandal in Berlin:  Zensur an der Kunst - Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf fordert Beseitigung von Schriftzug an Hausfassade

Der Name des Berliner Hotels und Hostels „Happy Go Lucky“ steht für Unbeschwertheit und Sorglosigkeit, doch das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf zeigt eine andere Sicht auf die Welt. Dem Stadtentwicklungsamt ist der Schriftzug „HappyGoLuckyHearts“ des bunt gestalteten Hauses ein Dorn im Auge. Das Amt fordert die sofortige Beseitigung der vier Wörter oberhalb des letzten Obergeschosses des Gebäudes am Stuttgarter Platz 17.

Der zuständige Sachbearbeiter bezieht sich dabei auf einen nicht genehmigten Werbeschriftzug, der bei einer Ortsbesichtigung festgestellt wurde. Dass es sich aber in diesem Zusammenhang um ein individuelles und aufwendig gestaltetes Kunstwerk des Künstlers Dom Browne handelt, das Liebe und positive Energie vermitteln soll, wird verkannt. Der im Gemälde enthaltene Schriftzug „HappyGoLuckyHearts“ wird als Werbeanlage angesehen und soll weg. Obwohl sich der gleiche Schriftzug schon seit drei Jahren am unteren Teil des Gebäudes direkt neben dem Eingang befindet und das Bezirksamt damit bisher kein Problem hatte.

Kunst ist keine Werbung

Schon vor der neuen Gestaltung der Hauswand durch den irischen Künstler war das Bezirksamt mit der Beschriftung sowie der Fassadenfarbe des Berliner Hauses nicht einverstanden. Das ursprünglich orangefarbene Gebäude fiel durch eine weiße Beschriftung und Smileys an der oberen Fassade auf. Das Bezirksamt sah auch darin eine ungenehmigte Werbeanlage, die nicht genehmigungsfähig sei, obwohl alle Hotels in der Umgebung, in ganz Berlin und im Rest der Welt mit dem eigenen Namen am oberen Teil des jeweiligen Hotels auf sich aufmerksam machen. Und so wurde der Eigentümer über das Verwaltungsgericht dazu gezwungen, die Installation zu entfernen.

Bezirksamt gegen Gastfreundschaft?

„Die bunte Fassade mit samt der Beschriftung soll die positiven Werte vermitteln, mit denen wir Gastfreundschaft im Happy Go Lucky leben. Zudem dient den Gästen dies zur besseren Orientierung. In der Hotellerie ist das eine übliche Form der Kennzeichnung“, erklärt Alexander Skora, Besitzer des Happy Go Lucky Hotel & Hostel. Als kleiner Junge ist er zwei Häuser weiter in den Kindergarten gegangen und hat auf dem Spielplatz an der Ecke gespielt, wo er heute noch gern mit seinem Sohn ist.

Bezirksamt als Zensurbehörde

Nachdem die alte Beschriftung entfernt wurde, entstand die Idee, die Fassade künstlerisch aufwerten zu lassen. Denn schon in der Lobby, im Inneren des Hotels und an weiteren Teilen der Außenfassaden des Happy Go Lucky durften sich in der Vergangenheit Künstler im Stile des jährlich in Amerika stattfindendes Festivals „Burning Man“ verewigen. Mit schöpferischen Hintergründen wie diesen möchte sich das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf aber nicht beschäftigen.

„Es führt sich eher auf wie eine Zensurbehörde eines totalitären Staats und erinnert an Repressalien gegen Künstler und Kreative in Staaten wie Nordkorea, China, Russland, oder der Türkei, aber nicht wie Teil einer Weltstadt, die für ihre Kreativität bekannt ist“, sagt Alexander Skora.

Kunstfreiheit an Gebäuden

Sollte das Happy Go Lucky der Aufforderung zur Beseitigung nicht nachkommen, will die Bauaufsichtsbehörde die erforderlichen Arbeiten auf dessen Kosten durchführen lassen. Daneben wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen der ungenehmigten Errichtung einer Werbeanlage eingeleitet. Davon möchte sich Hotelbesitzer Alexander Skora nicht abschrecken lassen. Er sieht es klar als seine Aufgabe an, die Kunstfreiheit an Gebäuden in Berlin zu propagieren. Mit Hilfe eines Anwalts legt er nun gegen den Erlass Widerspruch ein.

HappyGoLucky Hotel & Hostel

Das HappyGoLuckyHotel & Hostel begrüßt seit 2012 seine Kurz- und Langzeitgäste in Berlin-Charlottenburg. Das Haus umfasst 74 Zimmer und bietet eine Auswahl an regulären Einzel- und Doppelzimmern mit eigener Dusche und WC oder Mehrbettzimmern mit und ohne Badezimmer.
HappyGoLucky vereint Hotel und Hostel unter einem Dach:

24‐Stunden‐Rezeption, Aufenthaltsräume, Lobby, Bar, W-LAN, Frühstücksbuffet und Bar stehen
in beiden Kategorien zur Verfügung.

Direkt am bekannten Stuttgarter Platz gelegen, bestimmt das Bild rund um das Hotel & Hostel eine bunte Mischung aus Cafés, Kneipen, Restaurants, Geschäften und Alt-Berliner Mietshäusern aus der Zeit um die Jahrhundertwende.
Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sowie der Berliner Hauptbahnhof, Flughafen Tegel und ICC sind in nur wenigen Minuten dank direkter Verkehrsanbindung zu erreichen.

Tipp zur ITB
Ein guter Tipp für die Internationale Tourismusbörse (ITB), während der immer Zimmerknappheit herrscht und in der Großstadt ein günstiges Zimmer zu bekommen.  
2-Bett Zimmer mit Bad ab Euro 52,50 Preis pro Zimmer/Nacht


Beratung und Buchung:

HappyGoLuckyHotel.com
Stuttgarter Platz 17
10627 Berlin

Alexander Skora
Tel.: +49 30 32709072
Mail: info@HappyGoLuckyHotel.com



Samstag, 20. August 2016

Rezension: Food & Farm - Vom Feld auf den Teller

Food und Farm, dlv
FOOD & FARM


Food & Farm ist das neueste Magazin des Deutschen Landwirtschaftsverlags aus München. Das erste Heft kam genau zum Beginn der „aktiven Zeit“ im Garten oder auf dem Balkon auf den Markt. Es enthält sehr viele interessante Fakten, Studien, Beobachtungen und Reportagen über unsere Lebensmittel, deren Anbau, Einkauf und auch Lagerung.
Die großen Themen dieses Magazins sind Stadt & Land, Hof & Küche, Welt & Wissen und der große Praxisteil „Ärmel Hoch!“ mit hilfreichen Ratschlägen zum Selbergärtnern.

Autoren sind Fachleute

Sie sind es leid, verwässerte Kartoffeln aus dem Supermarkt zu essen, schlapprigen Salat und traurig schauendes Gemüse kaufen zu müssen? Dann hilft das neue Food & Farm-Magazin weiter. Die Autoren wissen wovon sie schreiben. Sie sind Agrarwissenschaftler, Agrarredakteure und Menschen, die täglich mit der Erzeugung von Lebensmitteln zu tun haben, auch über den Tellerrand hinaus, wie z.B. die Bäckerin im Irak, der Olivenbauer, der Schneckenzüchter und der Agraringenieur aus Griechenland.

Land mieten oder kaufen?

Sie planen ein Stück Land zu bewirtschaften? Food & Farm gibt Beispiele für die benötigte Größe und Tipps ob kaufen oder mieten sinnvoller ist. Reicht ein Mietacker von 120 m² oder sind 350 m² besser geeignet für eine vierköpfige Familie. Brauchen die Beete viel oder wenig Pflege, welches Gemüse und Obst kann angebaut werden, oder darf es auch ein Schaf oder eine Ziege sein ?

Imkern in der Stadt

Auch das Imkern ist ein Thema, das viele anspricht, wie die hier vorgestellten Damen aus Hamburg, die auf ihrem Flachdach drei Bienenvölker beherbergen und selbst Honig produzieren. Eigentlich haben sie eine Agentur für Fotoretusche, aber 2014 auch eine Imker-Ausbildung abgeschlossen. Mit ausschlaggebend für das Imkern war für Julia die Erkenntnis von Albert Einstein, dass „der Mensch nur noch vier Jahre zu leben hat, wenn die Bienen aussterben“.

Lebensmittel online einkaufen?

Eine Hamburger Familie testet den Online-Einkauf von Lebensmitteln in drei unterschiedlichen Varianten vom regionalen Anbieter über den Supermarkt bis zum „cleveren Konzept“ die nötigen Zutaten in Kochboxen zu liefern. Lesen Sie das interessante Ergebnis in der aktuellen Ausgabe von Food & Farm.

Ziegenkäse aus Franken

In der fränkischen Alb bei Hersbruck freuen sich die Ziegen über „Schlehen, Weißdorn und Kräuter“ und Tanja Beyer über die frische Ziegenmilch, aus der sie rund 15 Sorten Käse herstellt. Wo man den Käse kaufen kann und wie Sie selbst Frischkäse ganz einfach herstellen können steht in diesem Heft.

Vom Feld auf den Teller

Darüber hinaus lesen Sie wertvolle Hinweise über Qualitätskriterien von Lebensmitteln, die Bedeutung von Biosiegeln, Begriffserklärungen von Ackerbau und Viehzucht, sowie Interessantes über das Rind und Rindfleisch.
Der gelernte Koch, Autor und Blogger Stevan Paul stellt Bücher rund um „Lebensart und Kulinarik“ vor.
Kritische Themen wie Vermeidung von Lebensmittelvernichtung und Verschwendung oder artgerechte Tierhaltung bzw. Schlachtung fehlen nicht. Auch was es mit der „Geheimen Gesellschaft“ der Supper Clubs auf sich hat und warum das Radieschen zum Liebling von Micha Schäfers Berliner Sterne-Restaurant zählt, erfahren Sie beim Blättern dieses Magazins.

Extraheft Kartoffeln

Im Extraheft, das sich auch zum Sammeln eignet, dreht sich alles um Deutschlands beliebteste Knolle - die Kartoffel.
Sie lesen, welche Sorten für Salat oder Pellkartoffeln geeignet sind, welche festkochend oder eher mehligkochend sind. Tipps zum Anbau auf dem Balkon, zur Pflanzengesundheit und zur richtigen Lagerung, nützliche Gartengeräte und Rezepte fehlen nicht. 20 Seiten kompakte Information  sind übersichtlich dargestellt.

Fazit:
Wissen, was man isst, wie man Lebensmittel selbst erzeugen kann und viele Tipps dazu hält das neue Magazin auf über 100 Seiten für den zukünftigen Hobbyfarmer, aber auch für den bereits aktiven Kleingärtner bereit. Abgerundet wird das Heft mit doppelseitigen Bildern, vielen Informationen zu Bezugsquellen und weiterführenden Links. Hier werden nicht nur beschauliche Fotos von blühender Landschaft gezeigt, sondern handfeste Anleitungen zum Planen des eigenen Lebensmittel erzeugenden Gartens gegeben. Natürlich dürfen Rezepte für das gerade geerntete Gemüse, wie hier Spargel, nicht fehlen.

Ein gut durchdachtes, modernes und frisches Magazin, das von Fachleuten mit sehr viel Wissen gefüllt und sehr zu empfehlen ist und fast ohne Werbeanzeigen auskommt. Vielen Dank. Wir sind gespannt auf die nächste Ausgabe, die am 25. August erscheint.

Food & Farm
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Rezension "Echt Bayern" ein gelungenes Erlebnismagazin

Echt Bayern - dlv

ECHT  BAYERN

Ein Erlebnismagazin sticht aus den bunten Zeitschriftentiteln am Kiosk heraus. Im typisch bayerischen Weiß-Blau erscheint das „Echt Bayern“-Heft für Juli/August zum Entdecken, Erleben und Genießen.
Da der Urlaub in Deutschland in den letzten Jahren stark zugenommen hat, antworten die Reisemagazine entsprechend und stellen Deutschland in den Fokus. So auch der Deutsche Landwirtschaftsverlag mit Echt Niedersachsen und Echt Bayern, die 2016 mit je sechs Ausgaben im Jahr erscheinen.
Die Kapitel Bayern entdecken, Bayern erleben und Bayern genießen enthalten Beiträge zu Reise, Kultur, Mode, Architektur, Sport, Freizeit, Garten und Gastlichkeit.

Junges, echtes Bayern

Was macht „Echt Bayern“ interessant? Die jungen Leute auf den Bildern fallen auf. Sie sitzen auf Rindern, wenn am 28. August das sechste Ochsenrennen in Münsing startet. Sie stehen auf den Brettern der neuen Trendsportart Stand-up Paddling. Sie arbeiten auf der Alm wie Leni Wittmoser, eine der selten gewordenen jungen Sennerinnen.
Diese jungen Menschen zeigen das Gesicht des modernen Bayern mit spritzigen Ideen, wie die des Brauers Markus Hoppe mit seinem „Wuiden Bier“, die Brillengestelle aus Holz von Klaus und Ludwig Hertkorn, die „Mode made in Bayern“ von Caroline Lauenstein, die sich mit fünf weiteren Modeherstellern das Qualitätssiegel teilt. Die „Rockmacherin“ produziert Trachtenröcke, ihre Kollegen Dirndl und Strickwaren. „Mode made in Bayern“ steht für Produktion in Bayern, sichert Arbeitsplätze, stärkt die regionale Wirtschaft, z.B. durch kurze Transportwege und erhält die Tradition des heimischen Handwerks. Die Mode ist sehr gut verarbeitet, teils von Hand gestrickt, die hochwertige Qualität der Stoffe und Garne rechtfertigen den höheren Preis. Die Jacken, Pullover, Röcke und Dirndl werden nicht nur von Traditionsbewussten, sondern auch von „Alternativen“ getragen. „In Bayern ist es einfach ein Ausdruck des Sich-Verbunden-Fühlens mit dem Land, den Leuten und der Kultur. Darin liegt eine gewisse Sehnsucht nach den Wurzeln, die unsere Gesellschaft nötig hat“, meint Caroline Lauenstein.

Holz - vom Alphorn zum Baumwipfelpfad

Was kann man aus Holz herstellen? Beispiele in diesem Magazin sind Brillengestelle, Fahrradrahmen, aber auch Alphörner oder den Turm des Baumwipfelpfads im Bayerischen Wald - „Das Ei“ und die Spazierwege in 15 bis 18 Metern Höhe. Aber nicht nur in Neuschönau kann man zwischen Bäumen spazieren gehen, auch in Sankt Englmar, in Scheidegg im Allgäu und im neuesten „Höhenweg“ im Steigerwald bei Ebrach. Die Idee von Baumwipfelpfaden ist, den Wald aus einer erhöhten Perspektive erlebbar zu machen, eine neue Sichtweise, die vom Boden aus nicht möglich ist. Natürlich werden die Wege, die der Spezialist Josef Stöger plant, aus heimischen Hölzern hergestellt. Ein schönes Erlebnis.

Tomaten - eine Leidenschaft

Tomaten gehören zum Sommer und zum Leben von Irina und Ulrich Zacharias, die in der Nähe von Regensburg den Blattenhof zur Tomatenoase umgestaltet haben. Mehrere hundert Sorten bauen die beiden an. Daneben werden Chili, Kräuter, Paprika und Zucchini angebaut und vermarktet. Die Führung ist eine „gelungene Mischung aus Theater und Weinprobe“ meint die Reporterin Elisa Holz bei Ihrem Besuch. „Der Garten ist einer der wirksamsten Antidepressiva überhaupt“ bemerkt die Psychologin Irina Zacharias und steuert zum Thema Tomaten ein Buch über ihre Leidenschaft mit Wissenswertem über Tomaten und 90 Rezepten bei.

Der Traum von Macbeth im Regen

Wer kennt ihn nicht, den Schauspieler und Regisseur Michael Lerchenberg, der beim berühmten Starkbierfest am Nockherberg den langjährigen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber sehr erfolgreich dargestellt hat? Er ist Intendant der ältesten Naturbühne Deutschlands auf der Luisenburg in Wunsiedel. Sein Traum wäre die Inszenierung von Shakespeares Macbeth, am liebsten wenn es regnet, damit die düstere Stimmung passt, „Nebelschwaden durch die Bäume ziehen und Hexen aus den Felsspalten kommen“. Vorerst freut er sich über die vielen Zuschauer aus nah und fern, die seine Stücke wie „Blues Brothers“ als Musical, „Die Bluthochzeit“ von Garcia Lorca und andere Volksschauspiele zeigen, die nicht nur Unterhaltung sondern auch einen Bildungsauftrag im Sinn haben. Die Bühne hat bereits Goethe oder Jean Paul angezogen und heute kommen Zuschauer aus München nach Wunsiedel.

Informative Beilagen

Als Beilage enthält „Echt Bayern“ einen Veranstaltungskalender zum Herausnehmen mit ausgesuchten Terminen, wie die Fahrt mit der historischen Bahn zum Biersommelier am 21. August nach Ebermannstadt, das Erlanger Poetenfest vom 25. bis 28. August mit Lesenachmittagen im Schlossgarten und Diskussionen über die neuesten Bücher, das Open-Air-Fest „Pop am Fluss“ in Schwabmünchen am 26. August und „Klassik am See“ in Achselschwang am 28. August.

Außerdem gibt es ein Heftchen im Heft mit „Bayerns schönsten Berghütten“ in Franken, im Allgäu, in Ober- und Ostbayern, die nicht nur in den Alpen sondern auch im Fichtelgebirge oder im Bayerischen Wald zur Einkehr einladen. Auch ein Kreuzworträtsel und eine Kolumne fehlen nicht.

Fazit:
„Echt Bayern“ ist eine sehr schöne und gelungene Mischung aus aussagekräftigen Bildern, reichlichen Informationen und lesenswerter Unterhaltung, die zum Entdecken von Bayern in seiner ganzen Vielfalt einlädt. Vielen Dank für dieses neue Erlebnismagazin.
Die nächste Ausgabe erscheint am 15. September mit Beiträgen über Trüffel, Bogenschießen und Rucksack-Test. Wir freuen uns darauf.

Echt Bayern
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Montag, 8. August 2016

Rezension: Let's guide - Kleines Handbuch zur Reiseleitung

Yunah

DIRK  BRÜCKNER

LET’S  GUIDE  - Kleines Handbuch zur Reiseleitung

Let’s guide ist eine Arbeitshilfe für Reiseleitungen von Gruppenreisen. Ob im Verein oder für Reiseveranstalter, als Reiseleitung zu arbeiten ist ein Beruf, bei dem umfangreiches Wissen,  Organisationstalent und vieles mehr verlangt werden.
Dieser Ratgeber ergänzt die Fachliteratur und enthält Checklisten und Praxistipps bereit.Das Buch ist in vier Themen unterteilt. 


Das erste Thema beschäftigt sich mit dem Tourismus und die Reiseleitung im Allgemeinen.